close
close

FAQ – häufig gestellte Fragen

Der Hausbau ist eine komplexe Angelegenheit. Swisshaus begleitet Sie kompetent durch den gesamten Bauprozess und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Auch mit Antworten zu häufig gestellten Fragen.

Fragen zum Bauen

Baut Swisshaus Fertighäuser?

Nein. Unsere Massivhäuser werden Stein auf Stein aus Mauerwerk und Beton gebaut. Dabei kommen Handwerker aus der Region sowie langjährige Partnerunternehmen von Swisshaus zum Zug. Die Holzhäuser erstellt unser Ostschweizer Holzbaupartner in Klimahaus-Elementbauweise. Swisshaus bietet Hausideen mit durchdachten Grundrissen an, die individuell veränderbar sind und bereits mehrmals gebaut wurden.

Wann muss ich das Haus bezahlen?

Dank eines abgestuften Zahlungssystems leisten Sie die Zahlungen in Etappen. Die erste Anzahlung erfolgt bei Vertragsunterzeichnung. Anschliessend wird schrittweise nach Baufortschritt bezahlt. Massgebend sind folgende Stationen: Einreichung des Baugesuchs, Baubeginn, Kellerdecke betoniert, Dachstuhl aufgerichtet, Unterlagsboden eingebracht, Bezugstermin. Die letzte Zahlung erfolgt bei der finalen Baukostenabrechnung. Zu Ihrer Sicherheit und für die Kostenkontrolle eröffnen wir beim Finanzierungsinstitut Ihrer Wahl ein eigenes Generalunternehmer-Auszahlungskonto für Ihr Bauvorhaben, über das sämtliche Aus- und Einzahlungen abgewickelt werden.

Wie lange dauert der Bau und wann kann ich einziehen?

Bei einem Massivhaus dauert die Bauzeit normalerweise zwischen 6 und 8 Monate. Sie hängt jedoch von der Grösse des Bauvorhabens, den topografischen Verhältnissen sowie den Wetterbedingungen während des Rohbaus ab. Bei der Hausplanung besprechen wir mit Ihnen den Wunscheinzugstermin. Während der gesamten Bauphase ist er unser Richttermin. Den verbindlichen Einzugstermin garantieren können wir, sobald der Rohbau steht. Bei Holzhäusern ist tendenziell eine längere Planungszeit nötig, dafür verkürzt sich die Bauzeit. Denn bei unseren Klimahäusern werden die Holzelemente bereits produziert während Fundament und Keller betoniert werden. Die Elemente sind in 1-2 Tagen aufgerichtet, dann folgt der Innenausbau.

Was ist die Garantie und wie lange dauert sie?

Swisshaus garantiert während 6 Jahren für Ihr Haus. Von dieser Garantieleistung werden allfällige Baumängel abgedeckt, die nicht durch ungenügenden Gebäudeunterhalt oder Abnutzung entstanden sind. Nach der Schlüsselübergabe läuft die 2-jährige sogenannte Garantiefrist (Rügefrist). In dieser Zeit werden offene Mängel gesammelt und behoben. Swisshaus haftet danach während der gesetzlich vorgeschriebenen 3 Jahre und einem zusätzlichen, von Swisshaus geschenkten Jahr für verdeckte Mängel. Hierbei handelt es sich um Mängel, die erst nach der Rügefrist auftraten. Weitere Infos dazu finden sich unter Schlüsselübergabe & Garantie.

Arbeitet Swisshaus mit regionalen Handwerkern?

Ja. Wo immer möglich und sinnvoll, beauftragen wir Handwerker aus der Region mit den Bauarbeiten. Daneben arbeiten wir mit langjährigen und zuverlässigen Partnerunternehmen zusammen. Swisshaus geht bei der Handwerkerauswahl auch auf die Wünsche der Bauherrschaft ein.

Was gehört zum Hauspreis dazu?

Im Hauspreis sind sämtliche Kosten für das Gebäude enthalten – auch der Keller, wenn ein solcher vorgesehen ist. Für die Berechnung des Hauspreises geht Swisshaus von einer klar definierten und in der Baubeschreibung aufgeführten Bauausführung aus. Unsere Kundenberater und Projektleiter informieren Sie zudem mittels der Anlagekosten-Prognose (AKP) über allfällige zusätzlich anfallende Kosten für Änderungen und spezielle Wünsche. In die AKP eingeschlossen sind nebst den Gebäudekosten auch die Grundstückskosten, Kosten für Vorbereitungs- und Umgebungsarbeiten sowie die Baunebenkosten (z.B. Baubewilligung, Versicherungen oder Anschlussgebühren u.a. für Ab-/Wasser). So haben Sie jederzeit den Überblick über die Gesamtkosten.

Baut Swisshaus an Hanglage?

Ja. Alle unsere Häuser können an Hanglagen mit einer Neigung von bis zu 20 Prozent gebaut werden. Bei topografisch anspruchsvolleren Verhältnissen ergreifen unsere Architekten spezielle Massnahmen oder planen ein auf die Hanglage angepasstes und optimiertes Haus. Mehr dazu finden Sie hier: Hanglage.

Fragen zu Mehrfamilienhäusern

Wie teuer ist ein Mehrfamilienhaus (MFH)?

Es können ausschliesslich Richtpreise bekannt gegeben werden. Denn Mehrfamilienhäuser (MFH) müssen stärker als Einfamilienhäuser (EFH) an den Standort angepasst werden: Die Form und Grösse der Parzellen, Zufahrts- und Parkierungsmöglichkeiten sowie Topografie bestimmen das Hauskonzept stark mit. Zudem spielen die Bauvorschriften eine grössere Rolle als bei EFH. Die Swisshaus-Richtpreise finden Sie bei den einzelnen Hausideen.

Wie viel Land braucht man für ein MFH? Wie gross muss die Parzelle sein?

Diese Frage kann nur auf ein konkretes Grundstück bezogen beantwortet werden. Entscheidend für die benötigte Parzellengrösse sind unterschiedliche baurechtliche Kriterien. In den meisten Fällen ist die Nutzungsziffer massgebend.

Ist der Minergie-Standard im Hauspreis eingerechnet?

Nein. Der Aufpreis, um ein MFH im Minergie-Standard zu bauen, beträgt 7 bis 8 Prozent des Gebäudepreises. Der Minergie-P-Standard muss standortabhängig und individuell berechnet werden.

Sind die Häuser rollstuhlgängig?

Alle MFH mit Lift sind hindernisfrei (rollstuhlgängig) ausführbar.

Sind beim Bau eines MFH Eigenleistungen möglich?

Swisshaus muss die erhöhten Anforderungen an ein MFH erfüllen und Garantien abgeben, beispielsweise beim Schallschutz. Deshalb können unter anderem auch Bodenbeläge nicht selbst verlegt werden. Eigenleistungen sind deshalb nicht möglich.

Kann ein MFH als Holzhaus gebaut werden?

Grundsätzlich kann ein MFH auch in Holzbauweise errichtet werden. Bei grösseren Häusern und Häusern mit Lift werden der Liftschacht sowie das Treppenhaus betoniert.

Baut Swisshaus auch Gewerbehäuser?

Wohnhäuser mit einem kleinen und unkomplizierten Gewerbeanteil – beispielsweise Büros – sind möglich. Swisshaus baut jedoch keine reinen Gewerbehäuser.

Wie sieht das Vorgehen beim Bau eines MFH aus?

Swisshaus prüft kostenlos, was auf die Parzelle gebaut werden kann. In einer Grobanalyse wird aufgezeigt, was baurechtlich möglich ist und mit welche Kosten anfallen.

Fragen zum Bauland

Im Inserat steht „Bauland voll erschlossen“. Was bedeutet das?

Ein Grundstück gilt als erschlossen, wenn die für die betreffende Nutzung hinreichende Zufahrt besteht und die erforderlichen Wasser-, Energie- sowie Abwasserleitungen so nahe heranführen, dass ein Anschluss ohne erheblichen Aufwand möglich ist. Erschlossen ist ein Grundstück nicht schon, wenn die erforderlichen Erschliessungspläne rechtskräftig vorliegen, sondern erst, wenn die Erschliessungsanlagen erstellt sind oder eine hinreichende Erschliessung zumindest sichergestellt ist. Darüber hinaus hängen die Anforderungen an die Erschliessung vom jeweils anwendbaren kantonalen und kommunalen Recht (beispielsweise hinsichtlich Trinkwasserversorgung und Abfallbeseitigung) ab, worauf verwiesen wird.

Was ist W1, W2 usw. und was bedeutet das fürs Bauen?

Bauland ist immer einer Zone zugeordnet. Im Zonenplan ist festgelegt, was auf einer Parzelle gebaut werden darf. Beispielsweise definiert die Bezeichnung W, dass das Bauland in einer Wohnzone liegt. Die Zahl hinter dem Buchstaben W definiert in der Regel die Anzahl der möglichen Vollgeschosse. Daneben existieren viele weitere Bauzonenbezeichnungen wie zum Beispiel Wohn-/Gewerbezone, Dorfzone oder Einfamilienhauszone, die sich von Kanton zu Kanton unterscheiden. Aufgrund der Heterogenität in der Schweiz, sind die Zonenbezeichnungen wie auch die damit verbundenen Regelwerke sehr unterschiedlich. Swisshaus berät Sie gerne.

Was ist gutes Bauland?

Das hängt ausschliesslich von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Möchten Sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen? Soll Ihr Wohnort mit öffentlichem Verkehr oder Autobahn erschlossen sein? Wünschen Sie Schulen und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort? Diese und weitere Fragen zur Lage des Baulandes können nur Sie beantworten.

Wann muss ich das Bauland bezahlen?

Das Bauland erwerben Sie direkt beim Grundstückanbieter und nicht bei Swisshaus. Generell üblich ist, dass bei einer Baulandreservation eine Anzahlung geleistet werden muss. Bei der notariellen Beurkundung ist ein Zahlungsversprechen vorzulegen, das garantiert, dass die Gesamtsumme bei Eigentumsübertragung des Baulands überwiesen wird. Entsprechend wird die effektive Zahlung des gesamten Baulands erst bei Eigentumsübertragung fällig.

Ist im Hauspreis das Land inbegriffen?

Im Hauspreis ist das Gebäude – inklusive Keller (abhängig von Hausidee) – inbegriffen.