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«Jetzt bau'n wir uns ein Haus!»

Mein Haus, mein Garten, mein Generalunternehmen Damit das Abenteuer Hausbau nicht zum Desaster wird und unnötig viel Geld, Zeit und Nerven kostet, sollten schon bei der Wahl des Generalunternehmens (GU) oder des Architekten einige wichtige Kriterien beachtet werden – so wie es auch die Familie Pulimanthundathil im solothurnischen Breitenbach geplant und realisiert hat.

Seit acht Jahren wohnt die vierköpfige Familie aus Indien in der Schweiz und konnte sich mit dem Generalunternehmen Swisshaus den Traum vom Eigenheim erfüllen. Wie aber findet man den Weg zu einem seriösen Generalunternehmer? Was waren die Kriterien beim Hausbau und wie steht eine indische Familie dem Thema Energieeffizienz oder MINERGIE® gegenüber?

Vergleichen lohnt sich

Einer aktuellen Umfrage zufolge entscheiden zukünftige Bauherren gera­de beim Bau oder Kauf eines Hauses oft irrational, das heisst, dass zum Beispiel beim Autokauf mehr Experten und Testberichte zum Vergleich herange­zogen werden, als es bei der Wahl eines Bauleiters getan wird. Doch wie findet man einen für seine Bedürfnisse geeigneten Hausbauer? Möglichkeiten sind die Recherche im Internet oder die Befragung von Hausbesitzern, die bereits Erfahrungen mit einem GU gemacht haben – so wie es auch die Familie Pulimanthundathil getan hat. Nach der Besichtigung mehrerer «Swisshäuser» entschied sich die Familie, mit dem er­fahrenen und international tätigen Unternehmen ihr Traumhaus zu bauen. Wichtigstes Kriterium war dabei nicht die anstehende Bewältigung der Sprachbarriere, die übrigens mit einem Dolmetscher hervorragend ge­löst wurde, sondern, ob das Unternehmen selbst auf einem finanziell soliden Fundament steht und sie nicht plötzlich mit einer anstehenden Insolvenz konfrontiert werden. Auch hier empfiehlt es sich, Informationen bei Hausbesitzern einzuholen, die kürzlich mit dem gewählten Unternehmen gebaut haben.

Ist der GU dann bestimmt, kann es endlich losgehen, das Abenteuer Hausbau. Doch bis zur traditionellen Hauseinweihung nach indischer Art werden für die Familie Pulimanthundathil noch ein paar spannende Monate vergehen müssen.

Handwerker oder Eigenleistung?

Für Bauher­ren ergeben sich viele Fragen, zum Beispiel die der Grundstückssuche, der seriösen Handwerker und auch der Finanzierung. Swisshaus als Baupartner bietet seinen Kunden hier eine komplette Versor­gung, denn das Unternehmen baut die Häuser seiner Kunden nicht nur schlüsselfertig, sondern betreut sie auch vor und während der gesamten Bauphase – von der Baugenehmigung bis zur schlüsselfer­tigen Übergabe. Der Vorteil: Es gibt nur einen ver­antwortlichen Ansprechpartner. Und da langwierige Verhandlungen mit verschiedenen Handwerkern und Lieferanten entfallen, sind Zuverlässigkeit, Kosten­sicherheit und Schnelligkeit in der Bauabwicklung die herausragenden Stärken. Ein weiterer Vorteil: Wer sein Haus schlüsselfertig bauen lässt, baut in vielen Fällen günstiger als der Bauherr, der Eigen­leistungen erbringt, denn hier spart wirklich nur der, der handwerkliches Geschick und praktische Erfahrungen mitbringt. Für viele bleibt dies aber nur ein guter Vorsatz, denn in der heutigen Zeit ist man mit seinem Beruf bereits so gut ausgelastet, dass man sich mit den Eigenleistungen schnell mal über­schätzt und für teures Geld doch noch Handwerker hinzuziehen muss, da die geplante Freizeit einfach nicht ausreicht.

Jetzt geht's los: das erste Treffen mit dem GU

Hell, familienfreundlich und gelb sollte es sein – das Traumhaus der Familie Pulimanthundathil. Auch die­sen Wunsch erfüllt Swisshaus. Jedes Haus wird in­dividuell und nach den Vorstellungen der Bauherren geplant und gestaltet. Die Angebotspalette reicht dabei von mediterranen Häusern über Landhäuser, Mehrgiebelhäuser, Doppelhäuser, Pultdachhäuser bis hin zur exklusiven Stadtvilla oder Objekten für die Grossfamilie. An diesen Vorschlägen können die Kunden jedoch zahllose Änderungen vornehmen und ihr Wunschhaus ganz nach den individuellen Vorstellungen bauen lassen. Bei der Umsetzung kön­nen auch Aspekte wie Barrierefreiheit für alters- und behindertengerechtes Wohnen oder Energieeffizienz berücksichtigt werden.

Passivhaus, MINERGIE® und Wärmepumpe

Energiebewusst leben und Heizkosten sparen wird für Bauherren zunehmend wichtiger, denn Heizung und Warmwasser machen circa 70 Prozent des Energieverbrauchs aus. Eine Möglichkeit, Kosten zu sparen, ist hierbei der Bau eines Passivhauses. Dieses zeichnet sich durch einen besonders gerin­gen Energieverbrauch aus. Erreicht wird dies durch verschiedene bauliche Massnahmen wie beispiels­weise nach Süden ausgerichtete Fenster, die einen grossen Teil der Sonnenwärme in das Innere des Hauses einfallen lassen. Auch zusätzliche Sonnen­kollektoren oder die Wahl einer Wärmepumpenhei­zung können den Energieverbrauch eines Hauses stark senken. Die Bauherrschaft Pulimanthundathil entschied sich dafür, ihr Haus mit einer innovativen Wärmepumpentechnik auszustatten. Nicht nur, dass damit nachhaltig die Umwelt geschont werden kann, sondern, dass so die Nebenkosten ihrer Immobilie deutlich gesenkt werden können. Das Ehepaar Pu­limanthundathil kann sich somit sein Traumhaus in­dividuell bauen lassen und zugleich Monat für Monat hohe Nebenkosten einsparen.

Ein paar Monate später...

Fröhliches Kinderla­chen, verzücktes Stimmengewirr, glückliche Gesich­ter und viele, viele Paare Schuhe vor der Haustür der Familie Pulimanthundathil lassen auf etwas ganz Grosses schliessen: Endlich – es ist «Indian House Blessing» (Hauseinweihung) in Breitenbach. Sheela und Kuriakose Pulimanthundathil feiern mit ihren zwei Kindern Merwin und Merin und mit rund 80 Verwandten, Bekannten und Freunden ganz nach indischem Brauch den Einzug in ihr Swisshaus. Man gratuliert dem stolzen Hausherrn und der Haus­herrin, zelebriert die Hausweihe mit einem indischen Priester, übergibt grosse Geschenke und bestaunt das hübsche, helle und gelbe Haus der indischen Familie. Bei der Einweihung muss laut indischem Brauch zuerst die Milch in der Küche überkochen, bevor dann die Gäste davon kosten dürfen. Dies gilt als Glücksbringer und ist auch in diesem Fall die ers­te Handlung in der neuen Küche.

Richtfest versus Räucherstäbchen

So unge­wöhnlich oder exotisch diese Einweihungsrituale in unseren Augen erscheinen, so viele Gemein­samkeiten haben sie doch mit unseren bekann­ten Traditionen, denn genauer betrachtet sym­bolisieren alle diese Bräuche dieselben Werte: Ein Hausbau ist ein markanter Schritt im Leben eines jeden – ob nun indisch oder schweizerisch – und soll aus diesem Grund auch angemessen gefeiert werden, egal wie. Ob also Brot und Salz oder ein indisches «House Blessing» – Glück kann jeder frisch gebackene Hausbesitzer gebrauchen. Auch Kuriakose Pulimanthundathil stimmt dem zu. Während der Planung, Organisation und Bau­zeit mit Swisshaus hatte die Familie das Glück auf ihrer Seite. Von der ersten Bewilligung des Baukredits bis hin zum eigentlichen Bau blieben die Bauherren vor grösseren Komplikationen ver­schont. «Wir sind sehr, sehr stolz auf unser neues Haus», ist sich das sympathische Ehepaar einig, «obwohl die Angst vor nicht kalkulierten Kosten gross war. Aber alles lief gut und heute können wir endlich das erste Mal in unserem Haus kochen und schlafen.»

Fazit

Die Planung und Umsetzung eines Eigen­heims ist finanziell und organisatorisch eine grosse Herausforderung. Eine solide Baufinanzierung und eine effiziente Bauleitung sollten daher beim Haus­bau gewährleistet sein. Swisshaus realisierte das Bauvorhaben der sympathischen indischen Familie, fand für sie das geeignete Grundstück, zeigte ihnen unter unzähligen Möglichkeiten die wirtschaftlichs­te Lösung, plante mit ihnen ihr Traumhaus, erstell­te ein Festpreisangebot und betreute sie während der gesamten Bauzeit von der Ausführung bis zur Endabnahme. Und auch noch lange nach Fertigstel­lung ihres Traumhauses stehen die Spezialisten von Swisshaus den stolzen Hausbesitzern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

«Wir sind sehr, sehr stolz auf unser neues Haus.»

Sheela Pulimanthundathil, Bauherrin

Quelle: BAU LIFE 09/02
Text: Brigitte Baur