close
close

Kam, sah und baute: Das Traumhaus eines Schnellentschlossenen

Nach 16 Jahren Reiheneinfamilienhaus hat es Christian Senn nochmals gepackt. Als VR-Mitglied in der Ortsgemeinde Buchs war er im Projekt Rafszerfeld betreffend Raumplanungsänderung involviert. Hier sollte nochmals Bauland freigegeben werden.

Ein neues, eigenes und grösseres Haus ohne direkten Nachbarn zu bauen war schon ein verlockender Gedanke. Seine Frau Gabrielle war anfangs nicht sehr begeistert von dieser Idee: «Noch einmal bauen? Jetzt, wo die Kinder schon gross sind …?» Aber: warum eigentlich nicht. Im Reihenhaus wurde es sowieso immer enger. Seine Hobbys brauchten Platz: Das Motorrad, der Wohnwagen, das viele Brennholz… Endlich bot sich ein attraktives Grundstücks in der Räfzerhalde an. Und durch eine kleine Erbschaft kam dann alles ins Rollen. Christian Senn erwarb das Bauland im Baurecht. Das heisst, er zahlt einen vereinbarten Betrag für den Boden als Miete auf 99 Jahre.

Eigenleistung: Vor- oder Nachteil?

Unkompliziert. Professionell. Effizient. So sollte nach den Vorstellungen der Bauherren die Bauphase ablaufen. Und nicht anders. Und auch, wie das Haus gebaut und geplant werden sollte, war schnell klar. Die Senns haben vor 16 Jahren schon einmal gebaut. Damals ein Reihenhaus aus Holz und Stein. Der gelernte Schreiner erinnert sich gut an die strenge Bauzeit. Damals brachte er viel Eigenleistung ein und arbeitete Tag und Nacht auf der Baustelle. Diese Erfahrung hat Spuren hinterlassen. «Wenn ich nochmals baue, dann komm ich mit den Händen in der Hosentasche auf die Baustelle und krümme keinen Finger mehr». Christian Senn denkt heute genau richtig. Denn wer sein Haus schlüsselfertig bauen lässt, baut in vielen Fällen günstiger als der Bauherr, der Eigenleistungen erbringt. Hier spart wirklich nur der, der handwerkliches Geschick und praktische Erfahrungen mitbringt. Für viele bleibt dies aber nur ein guter Vorsatz, denn in der heutigen Zeit ist man mit seinem Beruf bereits so stark ausgelastet, dass man sich mit den Eigenleistungen schnell überschätzt und für teures Geld doch noch Handwerker hinzuziehen muss, da die geplante Freizeit einfach nicht ausreicht.

Entscheidend: Die Wahl des Generalunternehmens

Mittels CAD hat Christian Senn sein Traumhaus liebevoll bis ins Detail gezeichnet und geplant und danach bei verschiedenen Bau- und Handwerksunternehmen Richtofferten eingeholt. Doch aus Kostengründen wurde alles wieder verworfen: Auf diese Weise wurde es zu teuer. Senn suchte nach Alternativen. Nach einem Generalunternehmen, das von A bis Z alles perfekt erledigte. Von der ersten Skizze bis zur Schlüsselübergabe sollte alles auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bauherren ausgerichtet sein. Der Bauauftrag ging dann ohne zu zögern an Swisshaus. Das GU verfügt über langjährige Erfahrungen und stand der Familie Senn bei der Realisierung ihres Wohntraumes mit Rat und Tat zur Seite.

Mindestens ein kleiner Beitrag für die Umwelt

Das Swisshaus-Team war erstaunt über die klaren Vorstellungen und das ausführliche CAD-Projekt des Bauherren. Geplant, gezeichnet und durchdacht bis zur Steckdose. Gemeinsam fand man für alles die perfekte Lösung. Auch die Hausform war dem Ehepaar wichtig. Beide sind eher mediterran eingestellt, auch bei der Farbe. So leben wie in den Ferien, das war ein grosser Wunsch. Das vorgeschlagene Haus gefiel dem Ehepaar auf Anhieb. Es passte auch perfekt auf die Parzelle. Warum lange hin und her wenn man weiss, was man will. Punkt für Punkt arbeiteten sie sich mit dem Swisshaus-Projektleiter Alain Besse durch das Haus. «Eine Herausforderung war der Ökogedanke», so der Bauherr. Minergie nein. Dafür Sonnenkollektoren für Heisswasser. Und natürlich die Wärmepumpe. Als kleiner Beitrag für die Umwelt. Auch im Innenausbau kam man schnell auf den Punkt: Küche, Türen, Böden oder Plättli die Bemusterung verlief schnell und effizient. Noch vor Baubeginn war alles unter Dach und Fach.

Den Boden prüfen, was drunter ist

Ein Fachmann von Swisshaus prüfte vor Baubeginn in einem geologischen Gutachten den Hang und seine Bodenverhältnisse. Dies ersparte manch teure Überraschung. Auch bei der Planung gilt: Ein erfahrener Architekt wird immer mit und nicht gegen den Hang arbeiten und das Haus bestmöglich nach seiner geografischen Ausrichtung planen. Das heisst: Vermeintliche Nachteile als Vorteile zu nutzen ist die Kunst beim Bauen am Hang. Unter dem Hanggrundstück der Senns lag ziemlich viel Felsen. Somit wussten die Bauherren, dass Mehrkosten anfallen würden. Dann der Spatenstich. Oder genauer gesagt der Sondierschlitz. 250 Kubikmeter Stein mussten herausgesprengt und abtransportiert werden.

Inneneinrichtung: durchdacht und bewährt

Viele Ideen vom alten Haus wurden übernommen. Diese haben sich im Reihenhaus bewährt und müssen nicht neu erfunden werden. So ist das Badezimmer mit zwei Lavabos ebenso ausgestattet wie vorher. Heute ist die Garage unter dem Sitzplatz perfekt in den Hang integriert. Früher gab es nur einen Unterstand für das Auto. Auch im Keller lernte man aus dem ersten Hausbau: Die Räume wurden neu offen gestaltet. Das gibt viel Platz. Vielleicht später für eine Oldtimer-Werkstatt oder für eine Sauna. Man wird sehen. Nur die Waschküche und der Heizraum sind geschlossene Räume. Im Erdgeschoss wurde das offene Entrée zugunsten eines grösseren Zimmers geändert. Hier befindet sich heute das Büro des Bauherren. Gleich in der Nähe des Haus eingangs. Die grosse Essküche kann bei Bedarf durch eine Schiebetüre geschlossen werden. So verteilen sich ungeliebte Gerüche und Geräusche nicht im ganzen Haus. Im Wohnzimmer ist der Ofen ein absoluter Hingucker. Edel wirkt hier auch das Echtholzparkett, das auch die Treppe ins Obergeschoss schmückt. Nur in den Schlafräumen wurde aus praktischen Überlegungen Laminat gewählt.

Reizvoll: Ein Garten am Hang

Im August 2010 kam dann endlich die lang ersehnte erste Nacht im neuen Haus. Und am Morgen aufwachen und feststellen: Boa - jetzt sind wir da! Aber gut geschlafen haben sie nicht. «Es ist sehr ruhig hier. Wir lagen beide im Bett und haben gewartet bis der erste Zug kommt. Aber er kam nicht. Er hat irgendwie gefehlt», lacht Gabrielle Senn. «Aber das ist ja zum Glück kein Nachteil», ergänzt Christian Senn. Im Frühling startet bald das Projekt «Hanggarten». Auf zwei Ebenen soll der Garten gestaltet werden. Christian Senn möchte irgendwann noch seinen eigenen Grappa brennen. Und dafür braucht‘s ja dann noch ein paar Reben im Garten.

Bauen mit Swisshaus – eine gute Entscheidung

Es hat sich rundum gelohnt, ist das Ehepaar Senn heute überzeugt. Vor allem, dass ihre Ideen stets übersichtlich und kostentransparent aufgezeigt wurden, haben die Bauherren sehr geschätzt. Auch mit dem für sie nahezu perfekten Bauablauf und der Qualität der Handwerker war das Paar sehr zufrieden. Zumal es nicht einfach ist, gute, saubere und zuverlässige Arbeiter zu finden, weiss der ehemalige Schreiner aus Erfahrung. Christian Senn betont immer wieder: «Der Architekt von Swisshaus hat jeden unserer Vorschläge immer sehr ernst genommen. Dies hat uns – neben dem Preis und den Referenzen – nochmals bestätigt, mit dem erfahrenen GU aus St. Gallen den richtigen Partner gefunden zu haben. Dies war eine sehr gute Basis für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Denn schliesslich ist es unser Traumhaus – unser neuer Mittelpunkt in unserem Leben. Alles ist so, wie wir es uns gewünscht haben.»

«Es ist unser Traumhaus – unser neuer Mittelpunkt in unserem Leben. Alles ist so, wie wir es uns gewünscht haben.»

Christian und Gabrielle Senn, Das Bauherrenpaar